Es passt alles in den Rucksack! Es bleiben 0 Slots übrig.

Skip to content
Filter

Wir alle kennen diese Bilder: Traumhafte weiße Sandstrände in Thailand oder Indonesien – und bei genauerem Hinsehen liegt im Spülsaum der Müll. Plastikflaschen, Strohhalme, Tüten.

Als Backpacker reisen wir, um die Schönheit der Natur zu erleben. Aber wir müssen uns einer harten Wahrheit stellen: Reisen verursacht Müll. Gerade in Ländern, in denen das Leitungswasser nicht trinkbar ist und Recycling-Systeme noch am Anfang stehen, hinterlassen wir oft eine Spur aus Plastik.

Aber hier ist die gute Nachricht: Wir können das ändern.

„Zero Waste“ auf Reisen zu sein, ist fast unmöglich – und das muss auch nicht der Anspruch sein. Es geht nicht um Perfektion. Es geht darum, bessere Entscheidungen zu treffen. Wenn jeder Backpacker nur drei kleine Dinge ändert, sparen wir Tonnen von Müll.

Hier sind 5 einfache Wege, wie du deinen ökologischen Fußabdruck minimierst und dabei oft sogar Geld und Gewicht sparst.

Inhaltsverzeichnis

    1. Der Endgegner: Die Wasserflasche (und wie du sie besiegst)
    2. Die Badezimmer-Revolution: Fest statt Flüssig
    3. Streetfood ohne Reue: Dein eigenes Besteck
    4. Die Macht der zwei Worte: „No Plastic“
    5. Leave it better: Dein kleiner Beitrag

1. Der Endgegner: Die Wasserflasche (und wie du sie besiegst)

In vielen Reiseländern kannst du das Leitungswasser nicht trinken. Die Folge: Du kaufst Wasser. Rechnen wir mal nach: Bei tropischer Hitze trinkst du ca. 3 Liter am Tag. Das sind oft zwei große 1,5L-Plastikflaschen. Auf einer 4-wöchigen Reise sind das 56 Plastikflaschen. Nur von dir.

Die Lösung: Filtern statt Kaufen. Es gibt mittlerweile geniale Möglichkeiten, Leitungswasser sicher trinkbar zu machen.

  • Der Wasserfilter: Kleine, leichte Filter (wie der ) entfernen 99,99% aller Bakterien und Protozoen. Du kannst damit Wasser aus dem Hahn im Hostel oder sogar aus klaren Bächen filtern.
  • Refill-Stationen: In vielen Hostels und Cafés gibt es mittlerweile große Wasserspender („Refill Stations“). Nutze sie!
  • Die richtige Flasche: Nimm eine robuste Flasche mit. Sie hält dein Wasser kühl, ist geschmacksneutral und hält ewig.

Ergebnis: Du sparst ca. 50 Euro an Kosten für Wasser pro Monat und verhinderst einen Berg aus Plastik.

2. Die Badezimmer-Revolution: Fest statt Flüssig

Im Kulturbeutel eines durchschnittlichen Backpackers finden sich häufig: Duschgel in Plastik, Shampoo in Plastik, Spülung in Plastik. Und oft noch in kleinen Reisegrößen, die im Verhältnis viel Müll produzieren.

Die Lösung: Feste Kosmetik („Solid Bars“).

  • Feste Seife & Shampoo-Bars: Sie sehen aus wie ein Stück Seife, schäumen aber wie normales Shampoo.
  • Die Vorteile:
    1. Kein Plastik: Sie sind oft nur in Papier verpackt.
    2. Kein Auslaufen: Nie wieder klebriges Shampoo im Rucksack.
    3. Leichter: Sie bestehen nicht zu 80% aus Wasser wie Flüssigshampoo.
    4. Langlebiger: Ein Stück festes Shampoo ersetzt 2-3 Plastikshampoos.

Packe dazu eine Dose ein, um die Seife zu transportieren. Fertig ist das Zero-Waste-Bad.

3. Streetfood ohne Reue: Dein eigenes Besteck

Streetfood in Asien ist fantastisch. Aber oft bekommst du zu deiner Pad Thai Schale einen Plastiklöffel, eine Plastikgabel und das Ganze noch in einer Plastiktüte. Das Besteck benutzt du für 10 Minuten, dann landet es im Müll (oder im Meer).

Die Lösung: Bring Your Own.

  • Der „Spork„: Eine Gabel-Löffel-Kombi oder ein leichtes Reisebesteck aus Bambus oder Titan passt in jede Hosentasche.
  • Der Jutebeutel (Tote Bag): Ein kleiner, faltbarer Stoffbeutel wiegt nichts. Hab ihn immer im Daypack. Wenn du im „7-Eleven“ oder auf dem Markt einkaufst, kannst du sagen: „I have my own bag.“

4. Die Macht der zwei Worte: „No Plastic“

In vielen Ländern ist Service gleichbedeutend mit „gut verpacken“. Dein Getränk bekommt automatisch einen Strohhalm, dein Einkauf wird doppelt eingetütet. Das ist nett gemeint, aber unnötig.

Die Lösung: Sei schneller. Lerne den Satz „Kein Plastik bitte“ oder „Kein Strohhalm“ in der Landessprache oder sag es freundlich auf Englisch, bevor der Verkäufer zur Tüte greift.

Am Anfang vergisst man es oft, aber nach ein paar Tagen wird es zur Gewohnheit. Du wirst überrascht sein, wie oft du dafür ein Lächeln bekommst.

5. Leave it better: Dein kleiner Beitrag

Wir haben über das Vermeiden gesprochen. Aber was ist mit dem Müll, der schon da ist?

Die Lösung: Die 3-Teile-Regel. Nimm dir vor, jedes Mal, wenn du einen Strand, einen Wanderweg oder einen Wasserfall verlässt, 3 Teile Müll aufzuheben, die nicht von dir sind, und sie zum nächsten Mülleimer zu bringen.

Es klingt nach wenig. Aber stell dir vor, jeder Backpacker würde das tun. Strände wären sauberer, Tiere wären sicherer. Es ist ein kleines Zeichen des Respekts an das Land, das dich willkommen heißt.

Fazit: Sei ein Vorbild

Nachhaltig zu reisen bedeutet nicht, dass du auf Komfort verzichten musst. Im Gegenteil: So reist du leichter, unabhängiger und günstiger.

Wir haben es in der Hand. Wir können die Generation von Reisenden sein, die nicht nur Fußspuren hinterlässt, sondern auch ein Bewusstsein.

PackYourBack – auch auf Instagram, Youtube & Facebook

icon_logo_pyb_dynamic-400x400

PackYourBack

Kundenservice

An den Anfang scrollen

Select a Pickup Point

Kontakt
close slider